Dr. Andreas Muschter
Für ein digitales Zeitalter.
Dr. Andreas Muschter ist nicht nur promovierter Jurist und Finanz- und Immobilienexperte, sondern auch eine Führungspersönlichkeit mit strategischer Weitsicht. Dies bewies er nicht nur als Head of M&A der Commerzbank, welche unter seiner Mitwirkung die Dresdner Bank übernahm, sondern auch als CEO der Commerz Real AG, wo er als digitaler und nachhaltiger Asset Manager bekannt wurde. Heute begleitet er als CFO der neoshare AG eine Branche in ein tech-orientiertes Zeitalter.
Andreas Muschter setzt sich seit Beginn seiner Karriere für eine offene Wirtschaft ein, die digitale Transformation mitdenkt. Nachhaltige Konzepte waren ihm immer wichtig. Auch durch den Zukauf von Start-ups und etablierten Unternehmen und deren erfolgreiche Integration. Mit neoshare bringt er diese Prinzipien auf das nächste Level, um auch andere Unternehmen an dieser Innovationskraft teilhaben zu lassen. neoshare unterstützt durch ihre Plattform Investoren und Asset Manager und zeigt einen erfolgreichen Weg in die digitale Transformation auf, der Effizienz steigert, Kosten senkt und Wettbewerbsvorteile schafft. Dabei ermöglicht die Plattform, so Dr. Muschter, Unternehmen, Prozesse rund um strukturierte Finanzierungen, Transaktionen und Bewertungen zu digitalisieren und transparenter zu gestalten.
Andreas Muschter bringt dabei nicht nur sein juristisches Wissen und seine finanzielle Expertise ein, sondern auch die Fähigkeit und Weitsicht, Innovationen strategisch in Unternehmen zu integrieren. Er modernisiert nicht nur eigene Geschäftsmodelle, sondern disruptiert veraltete Prozesse – mit Auswirkungen auf die gesamte Unternehmenslandschaft.
Dr. Muschter zeigt auf, wie eine Qualitative Ökonomie digital gestaltet werden kann: Kollaborativ transparent, automatisiert und auf datenbasierter Entscheidungsfindung beruhend. Er bringt Technologie, Verantwortung und wirtschaftliche Effizienz durch seinen strategischen Weitblick in Einklang. Sein Einsatz zeigt, wie Ökonomie, nicht nur durch quantitative, sondern insbesondere durch qualitative Faktoren vorangetrieben werden kann.
Ein Kurzinterview. Auch darüber warum Veränderung gut ist.
Wie sehen Sie die Welt im Jahr 2050, und was wünschen Sie sich?
Die Welt verändert sich permanent und immer schneller. Das ist gut und wichtig, denn wir werden die sich jeweils bietenden Herausforderungen meistern. Mein Ziel ist es, jeden Tag einen spürbaren Unterschied zu machen, Spaß am Leben zu haben und gesund und fit zu bleiben. Idealerweise folgen meinem Beispiel die meisten anderen Menschen. Dann haben wir in 2050 eine Welt, die ich mir wünsche. Dazu gehören hoffentlich auch autofreie Städte ohne Lärm, Abgase – und mit viel Grün.
Warum macht die Zukunft ein anderes Wirtschaften notwendig?
Die Natur war der perfekte Kreislauf, bis wir anfingen, diesen zu durchbrechen. Um wirklich nachhaltig zu wirtschaften, müssen wir zurück in diesen Kreislauf finden.
Erzählen Sie uns bitte von einem Schlüsselerlebnis, das Ihre Weltanschauung verändert hat.
Der 11. September 2001.
Was sind die für Sie wichtigsten Parameter der Qualitativen Ökonomie?
Die Bemessung von Erfolg eines Unternehmens oder auch eines Landes darf nicht ausschließlich quantitativ erfolgen. Das wäre eine befristete Sicht. Nachhaltiger wirtschaftlicher Erfolg muss viel umfassender betrachtet werden. Der Einfluss von Unternehmen auf wichtigen Faktoren, wie Ökologie, Teilhabe und Krisenresilienz, darf nicht nur nicht unterschätzt werden, sondern kann sogar den Unternehmenserfolg beflügeln.
Was sollten wir tun, und was sollten wir lassen, um qualitative Ökonomie zu schaffen?
Aus meiner Sicht brauchen wir ein globales Verständnis dafür, dass qualitative Ökonomie über Erfolg und Misserfolg entscheidet. Ein globales Verständnis schaffen für alle Themen, die uns global betreffen, heißt aus meiner Sicht dann auch, nationale Alleingänge zu unterlassen.
